„Malta's Klima“

Wind und Wasser bestimmen das Klima

Malta profitiert dank seiner zentralen Lage im Mittelmeer auf der geografischen Lage zu Nordafrika von heissen, trockenen Sommern sowie milden und frühlingshaften Wintermonaten. Meist bläst ein erfrischender Wind über die Inseln. Dieser hält die wenigen Regenwolken im Sommer fern und dörrt aber die Böden aus.

Malta bietet im Sommer ein warmes und im Winter ein mildes Klima. Im Sommer kann die Temperatur über 40 Grad C klettern. Im Winter gibt es weder Schnee noch Frost. Der Thermometer sinkt selten unter 10 Grad C.

Fotos zu den Jahreszeiten

Temperatur- und Regen-Tabelle

Temperatur- und Regen-Tabelle

 

Mind. Temp.

Max. Temp.

Wasser Temp.

Regen in mm

Regentage

Januar

9

15

15

89

14

Februar

9

16

14

61

11

März

10

17

15

41

9

April

12

19

16

23

6

Mai

15

23

18

7

3

Juni

18

27

21

3

1

Juli

21

31

24

1

1

August

22

31

25

7

1

September

20

28

24

40

4

Oktober

17

24

22

90

10

November

14

20

19

80

11

Dezember

11

17

17

112

14

Drei unterschiedliche Winde prägen das Wetter in Malta

Drei unterschiedliche Winde prägen das Wetter in Malta

Grigal

Im Winter weht der feuchte Nordostwind Grigal, er bringt für die Landwirtschaft und den Grundwasserspiegel wichtige Feuchtigkeit.

Majjstral

Von Nordwesten her bläst der kühle und trockene Majjistral (bei uns als Mistral bekannte Wind), der im Sommer gelegentlich die willkommene Abkühlung bringt.

Xlokk

Der aus der Sahara kommende Wind nimmt auf seinem Zug über das Mittelmeer reichlich Feuchtigkeit auf und bewirkt das drückend schwüle Klima im Sommer.

Die ideale Reisezeit

Die ideale Reisezeit

Malta ist immer eine Reise wert

Vom Wetter her sind die Monate Juni bis Mitte September ideal. Das Wasser ist im Juni bereits warm genug zum Baden. Jedoch ist der Sommer sehr heiss, dann ist die Zeit nicht so ideal, wenn Sie vieles entdecken möchten. Auch ist die Insel im Juli und August überschwemmt von Touristen und vielen Sprachstudenten.

Im Herbst ist das Meer noch warm genug zum Baden. Im Oktober und November zu Wandern ist wunderschön. Nach den ersten Regenfällen ergrünt die Insel wieder.

Es gab auch schon Weihnachten und Neujahr mit Temperaturen rund um 20 Grad. Eine schöne Abwechslung, wenn es bei uns bitterkalt ist um noch etwas Wärme zu tanken.

Bereits im März und April gibt es warme Tage um die warmen Sonnenstrahlen zu geniessen und es ist noch nicht zu heiss zum Reisen. Vorallem in Gozo ist die Zeit vom März und April wunderschön, wenn alles grün ist.

Immer etwas zu entdecken

Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, haben Sie sehr viele Möglichkeiten die Zeit eher am trockenen zu verbringen. Nebst 365 Kirchen, die Sie besuchen könnten, gibt es zum Beispiel in der Hauptstadt Valletta viele interessante Museen zu entdecken, viele Läden zum Shoppen oder Kaffes bieten weitere Abwechslung.

der klimatische Jahresverlauf in Malta

Der klimatische Jahresverlauf in Malta

Frühling auf Malta

Frühling auf Malta

Im Winter

Der Winter ist von launischem und täglich völlig unterschiedlichem Wetter von mild bis stürmisch geprägt. Ab Mitte Februar nehmen die Regentage deutlich ab und die Pflanzenwelt erblüht.

Im Frühling

Ende April beginnt für die Landwirtschaft die lange Trockenzeit. Während dieser Zeit wird die Luft staubig und vieles wird und wirkt etwas dreckig.

Im Sommer

Vom Juni bis August sind die Monate sehr trocken. Leichter Regen fällt zu dieser Zeit meistens nachts, ideal für sonnenhungrige Touristen.

Im Herbst

Mitte September endet endlich der Hochsommer mit manchmal sintflutartigen Regenfällen. Da die Böden trocken und hart und die Wasserabläufe verstopft sind, kann das Wasser nicht sofort abfliessen. Die Strassen sind in kürzerster Zeit überflutet und führt manchmal zu etwas chaotischen Verkehrsverhältnissen.

Flora und Fauna auf Malta

Flora und Fauna auf Malta

Flora

Flora

Maltas Inselklima erlaubt nicht den Wachstum vieler Arten von Bäumen. Einige typische sind Traubenstöcke, Lorbeer-, Olivenbäume. Johannisbrot- und Feigenbäume können auch in einigen Regionen gefunden werden. Dafür findet man in Malta verschiedenste Kaktuspflanzen, an die Trockenheit angepasste niedrige Pflanzen, darunter auch aromatische Kräuter welche auf den eher mageren roten Böden oder in Felsspalten wachsen.

Fauna

Wie die Flora des Landes, ist die Tier-Welt nicht sehr reich an verschiedenen Arten. Einige der einheimischen Tieren, die gesehen werden können, sind Wiesel, Fledermäuse, Igel sowie verschiedene Arten von Eidechsen, Kaninchen und Mäusen. Zwar gibt es relativ wenige Brutvögel, dafür reichlich Zugvögel. Die Vogeljagt ist ein beliebter Sport in Malta, überall sehen Sie Unterstände dieses Landes möchte ich dieses Thema nicht weiter kommentieren.) Seevögel sind die Sturmschwalben und der Gelbschnabelsturmtaucher. Zu den bekanntesten Vögel zählt der spanische Sperling, was der häufigste Vogel in Malta ist, und die Blaumerle, Maltas nationaler Vogel.Umso reicher ist allerdings die Meeresfauna. Delfine schwimmen mit den Fischerbooten. Der bunte Meerpfau, Brandbrassen oder Mönchsfische, die als Jungfische leuchtend blau sind, zeigen sich den Tauchern relativ nahe dem Ufer und den Seegraswiesen. der Jäger. (Als Gast und Freund

Maltas Landwirtschaft

Maltas Landwirtschaft

Ta' Qali Markets

Das Pitkali Market Centre ist der Umschlagsplatz, wo das lokal angebaute Obst und Gemüse von den hiesigen Bauern an lizenzierte Strassenhändler und Zwischenhandel verkauft wird. Dieses Zentrum soll vor allem den Landwirten zu helfen die bestmöglichen Preise für ihre Produkte zu erziehlen.

Der Komplex besteht aus drei grossen Hallen, eine dient als Waschplatz, eine weiterer ist für die Erzeugerorganisation (Gomriza) und die dritte ist das Verwaltungsgebäude.

Die Pitkali Marketing Center ist von Montag bis Freitag geöffnet, wobei Montag und Donnerstag die wichtigsten Handelstage sind.

Frühling

Eine besondere Situation: Malta ist das kleinste Agrarland der neuen EU-Mitgliedsstaaten

Auf Malta arbeiten rund 3'000 Personen hauptberuflich in der Landwirtschaft, das entspricht rund 2% der Erwerbstätigen. Viele Malteser unterhalten ihre Felder, Gärten und Weinstöcke in ihrer Freizeit oder als 2. Beschäftigung.

Die Landwirtschaft trägt nur wenig zum nationalen Einkommen bei und der Anteil am BIP liegt unter 2%. Die lehmigen Böden mit einer Kalkunterschicht sind nährstoffarm. Die Anbauflächen machen weniger als 35% der Landesfläche aus. Mit den langen, sehr trockenen Sommermonaten und den unterschiedlich möglichen Bewässerung wird der Ackerbau erschwert. Die landwirtschaftliche Nutzfläche macht 31% der Gesamtfläche des Landes aus. Die hauptsächlich familiär geführten landwirtschaftlichen Betriebe haben eine durchschnittliche Grösse von 0,7 ha (gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche des Landes: 9 700 ha).

Frühling

Frühling

Pflanzliche Produkte machen über 50 % der Agrarproduktion aus. Hauptanbauprodukte sind Gemüse, insbesondere Tomaten, Zwiebeln, Melonen (34 % der Gesamtproduktion), Kartoffeln (9 %) und Obst (5 %). Diese Produkte bilden die Haupteinnahmequelle vieler kleiner Betriebe, vor allem von Betrieben, deren Beschäftigte nur auf Teilzeit arbeiten. Auf Malta gedeihen Orangen- und Zitrusbäume und Steinobst (vor allem Pfirsiche und Nektarinen). Auch der Weinbau spielt eine wichtige Rolle. Die Olivenölproduktion konnte in den letzten Jahren gesteigert werden.

Bei tierischen Produkten spielen die Schweine- und Geflügelhaltung (Fleisch und Eier) eine wesentlich grössere Rolle als die Haltung von Rindern, Ziegen oder Schafen. Milchwirtschaft, Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung haben jeweils einen Anteil von rund 15 % an der gesamten Agrarproduktion.

Ein Grossteil der landwirtschaftlichen Produktion Maltas, vor allem Obst und Gemüse, wird direkt an die Verbraucher und hierbei insbesondere an Hotels verkauft oder über das Pitkali Marketing Center in Ta'Qali vermarket. Dieser direkte Bezug zum Verbraucher verschafft der maltesischen Landwirtschaft einen hohen Mehrwert und schützt sie vor der Konkurrenz, zumal die Produkte auch eine hohe Qualität aufweisen. Bedingt von der Inselisolation hat Malta mit Transportmehrkosten zu kämpfen, die sich auf die Produktionskosten und auf die Importpreise auswirken. Die meisten Rohstoffe (Dünger, Pflanzenschutzmittel und Tierfutter) müssen importiert werden. So liegen zum Beispiel die Fleischpreise 40 % über den durch-schnittlichen EU-Preisen (Lokales Geflügel und Scheinefleisch ist aber deutlich günstiger als in der Schweiz).

Malta kann die inländische Nachfrage an frischem Gemüse (Kohl, Tomaten, Karotten, Salat, Zwiebeln, Blumenkohl), Frischmilch, Eiern, Geflügel, Kaninchen, Erdbeeren und Melonen selbst decken. Hingegen müssen Fleisch, Getreide, Zucker, Reis und Obst (Bananen, Äpfel, Birnen und Zitrusfrüchte) importiert werden. Malta exportiert Kartoffeln, Zwiebeln, Kappern und verarbeitete Produkte (getrocknete Tomaten) sowie Produkte, die aus zuerst importierten Rohstoffen weiterverarbeitet werden wie zum Beispiel Zucker, Tabak oder Baumwolle.

Frühling

In Zukunft wird sich die maltesische Landwirtschaft wahrscheinlich auf die Produktion von «Nischenerzeugnissen» und auf die direkte Vermarktung spezialisieren. Der Haupthandelspartner Maltas ist die EU, in die sie 67 % der Importe abführt.

Quelle: DIE GEMEINSAME AGRARPOLITIK (GAP)

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